Heidelberger Fantasy Football Liga

Zombie Smashing - Lichenheim Grinders vs Stormstad Nightwolves

Austragungsdatum: 
Friday, February 10, 2017
Stormstad Nightwolves
2
Lichenheim Grinders
0
Kurzbericht (optional): 

Das Friday Night Match wurde in Stormstad ausgetragen.

Die Lichenheim Grinders mit ihrem Coach Terra wollten endlich ihr erstes Saisonspiel bestreiten.

Die Fans der Grinders waren allerdings nicht so zahlreich mitgereist und das Nightwolves Rudel war mit 10k zu 5k

durchaus in der Überzahl, was aber auch an der bereits laufenden Saison liegt.

Dadurch konnte Coach Terra auch den Star Wilhem Chainey als dritten Werewolf für das Spiel verpflichten

und die Fans waren begeistert einen solchen Spieler im Stadion zu sehen!

Der Münzwurf ging an die Nightwolves mit der ersten Offensive, bei optimalem Wetter.

Zunächst tasteten sich beide Teams ab, Hakon Hailstorm sicherte den Ball im hinteren Teil des Feldes

und warf einen schnellen, sauberen Pass zu Ulfwerenar Aric Khornsson.

Die Nightwolves peilten die linke Flanke an und konnten sich mit einer gewissen Erfahrung

durch die Verteidigung der Grinders arbeiten. Wilhem Chainey war nach kurzem als einziger noch in der Position

die rollende Offensive zu stoppen, doch Lineman Hjorr konnte den Star mit einer gekonnten Grätsche zu Fall bringen.

Mitte der ersten Hälfte konnte Khornsson somit das 1:0 erzielen.

Mit dem nächsten Kickoff sollte das Spiel ordentlich an Fahrt aufnehmen,

da bisher noch nichts spektakuläres passiert war, ausser ein paar Grinders, die aus dem Feld in die Fans geschoben wurden

und mit Wasser bespritzt, Bloodweiser wäre zu kostbar gewesen.

Die Offensive der Grinders begann etwas zaghaft und endete direkt, nachdem der Werewolf W. Wolf

den Ball nicht so recht zu packen bekam mit den Klauen eines Rookies.

An der LoS begann dann die richtige Action, Longclaw hatte bisher den Orczombie der Grinders hart bearbeitet,

aber nichts ausrichten können, doch er änderte die Taktik und trat nach den Beinen.

Das Knie des ehemalige Orc brach mit einem häßlichen Knirschen nach hinten durch

und er wurde unter Jubel vom Feld geschleift. Die Nightwolves hatten bereits Erfahrung mit Untoten Teams,

aber mit so einer üblen Verletzung hatte man noch keinen gesehen der sich dann wieder,

nach einem kurzen Blick der Necromanten auf die Reservebank setzte. Ein sehr zäher Spieler!

Durch den liegen gebliebenen Ball gingen die Nightwolves zum Gegenangriff über und Hakon Hailstorm

der Werfer blitzte W. Wolf der nach dem harten Treffer zunächst vom Feld getragen werden musste,

aber mit einem Aufatmen der Fans wuchs auch er wieder schnell zusammen um weiter spielen zu können.

Die Wölfe warfen dann alles nach vorn da eine Chance auf einen Touchdown in der kalten Luft lag.

Hailstorm war mit dem Blitz glücklicherweise der Ball direkt in die Hände gesprungen und er bedeutete

dem aufstrebenden Runner Gunnmar Crom in Position zu gehen in der Endzone.

Er sprintete, doch es holte ihn seine anfänglichen Probleme der Saison wieder ein und er stürzte.

Ein Raunen ging durch die Menge als er sich vor Schmerzen in der Endzone wälzte und Coach Steelhide,

mit Schweiß auf der Stirn, bedeutete sofort den Apothecari sich um ihn zu kümmern.

Zähneknirschend bekam Coach Steelhide später den Report, dass Crom das nächste Spiel fehlen würde

und möglicherweise auch einen bleibenden Schaden im Knie zurück behalten würde, ein richtiger Schlag für das Team!

Damit endete auch die erste Hälfte und die Fans der Nightwolves waren erstaunlich still während der Pause.

Mit dem Kick off der zweiten Hälfte hoffte Coach Terra das es nun besser laufen würde und sich auch

Wilhelm etwas mehr lohnen würde. Der zurück gekehrte W. Wolf schnappte sich den Ball und versuchte auf der linken Flanke

E. Wolf den Ball zuzuwerfen. Doch auch mit seinem wütenden Trainer im Nacken konnte er den Pass nicht anbringen.

Auch Fans der Grinders wurden langsam etwas ungeduldig, mit den schwachen Ballskills die ihr Team hier zeigte.

Mit einigem gebrawle versuchten die Grinders dann die linke Seite zu öffnen und D.Wight schlug Lineman Nafarrr so hart

in die Rippen, das er sofort Anzeichen für innere Verletzungen zeigte und das nächte Spiel wird aussetzen müssen.

Nun wachten die Grinders Fans auf, die erste richtig Action ihres Teams!

Auch der Fleischgolem F. Stone setzte eine Marke indem er den Ulfwerener Skullmasher vom Feld in die Menge blitzte.

Doch im Gegenzug mussten die Grinders direkt wieder einstecken,

Khornsson drosch brüllend einen Zombie nieder, der danach etwas deformiert aussah

und auch nicht mehr auf die Reservebank zurück kam.

Die in Unterzahl geratenen Grinders warfen sich nun gegen die harte Verteidigung der Nightwolves und in einem

richtigen Moschpit konnten die Wölfe dennoch den Ball ergattern, mit Hilfe von richtig harten Blocks von Berserker Bloodaxe,

den Ball an Hakon Hailstorm bringen und dieser peilte Berserkerin Roya ‚the Spear‘ an, die ihrem Namen alle Ehre machte.

Sie sprang wie von der Ballista geschossen auf und blitze sie den Zwergenzombie, der sie kurz davor zu Boden geschickt hatte

mit einem unglaublich harten Tackle seitlich, so dass sich dessen Arm knackend nach hinten drehte.

Das konnte auch nicht direkt wieder gerichtet werden und er musste in der Verletztenbox bleiben.

Der aus dem Brawl ausgebrochene Hailstorm konnte die nun frei stehende Berserkerin mit einem beachtlichen Pass versorgen.

Die Linke Seite komplett offen ohne Spieler der Grinders und auch geschützt durch Longclaw auf der Flanke,

konnte sie sich ohne Probleme mit dem Ball Richtung Endzone absetzen.

Die Nightwolves starteten nun ein regelrechtes Gemetzel und einer nach dem anderen Zombie wurde verletzt vom Platz getragen.

Auch Wilhelm Chaney fand sich auf dem Boden wieder, doch er konnte sich den foulenden Tritten von Sifurr gerade noch erwehren.

Longclaw riss mit einem der brutalsten Rückhandschläge, die bisher in Cabalvision HD aufgezeichnet wurde,

einem Zombie den Kopf von den Schultern und die Menge geriet mit dem fast gleichzeitig erzielten Touchdown von Roja ausser Rand und Band!

Ein toter Zombie, ein seltenes Bild, die Necromanten der Grinders winkten ab, nichts mehr zu machen.

Noch ein Kick off an die Grinders, die nun in auffälliger Unterzahl kaum noch Gegenwehr zeigten.

Wieder gingen die Nightwolves direkt zum Gegenangriff über.

Longclaw der immer noch nicht genug hatte wurde unter den frenetischen feiernden Fans vorwärts gepeitscht

und schnappte sich an der Seitenlinie D. Wight. Seine riesige Faust, mit einer umwickelten Kette verstärkt,

fuhr auf D. Wights Helm nieder so dass sich die untoten Glieder erst mal nicht mehr bewegten.

Coach Terra ächzte, doch man hörte später das D. Wight im nächsten Spiel wieder auflaufen könne, mit neuen Helm.

Die Grinders nun etwas verzweifelt, warfen den Ball einfach nach vorn um die gen Ende laufende Uhr zu nutzen.

Die Nightwolves versuchten nochmal einen letzten extrem langen Pass,

doch Hailstorm konnte diese Distanz nicht meistern und das Spiel endete mit dem 2:0.

 

Ein wahnsinnig brutales Match der Nightwolves, mit gesamt sieben Verletzungen bei den Grinders.

Nach dem Spiel luden Fans der Nightwolves den mitgereisten Grinders Fanclub noch auf mehrere Runden Bloodweiser ein

und man feierte bis spät in die Nacht.

 

Als Anmerkung der Redaktion, da zum Zeitpunkte des Berichts noch keine Namensliste der Grinders vorlag,

sind diese der Änderung vorbehalten.